Die Freiwillige Feuerwehr Ohmstede feierte am 15. September 2018 die Fertigstellung des modernisierten Feuerwehrhauses mit einem Tag der offenen Tür.

Oberbürgermeisterin Jürgen Krogmann begrüßte die zahlreichen Gäste, und betonte in seiner Ansprache unter anderem die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehren für die Gesellschaft. Zum Festakt waren auch zahlreiche Vertreter des Rates, der Verwaltung, der fünf anderen Ortfeuerwehren der Stadt Oldenburg und der ortsübergreifenden Feuerwehr gekommen, um zum neuen Feuerwehrhaus zu gratulieren.

Das Feuerwehrhaus an der Elsflether Straße (Baujahr 1974) wurde den heutigen Normvorgaben und Unfallverhütungsvorschriften angepasst und entsprechend umgebaut und erweitert. Maßnahmenschwerpunkte waren etwa die Einrichtung getrennter Umkleide- und Sanitärbereiche für weibliche und männliche Wehrmitglieder, die Schaffung von Lagermöglichkeiten und der Neubau eines Schulungsraums mit angrenzender Küche.

Durch die Fertigstellung des Feuerwehrhauses in Ohmstede (ca. 960.000,- € Baukosten) ist der Aktionsplan zur Modernisierung aller Feuerwehrhäuser in der Stadt Oldenburg, der bereits 2009 begann, abgeschlossen. Nun entsprechen alle Feuerwehrhäuser der Feuerwehr Oldenburg den heutigen Anforderungen und Normen.

 

Foto: Tobias Frick

Wohnhausbrand mit Menschenrettung fordert drei Ortsfeuerwehren an der Hundsmühler Straße

 

Freitag, 14.09.2018, 19:37 Uhr: Dichter Rauch quillt am Freitagabend aus dem Dachgeschoss eines Einfamilienhauses an der Hundsmühler Straße. Hilfeschreiende Jugendliche machen sich an den Fenstern des Obergeschosses bemerkbar und zusätzlich werden zwei Handwerker im verqualmten Keller vermisst. In Windeseile wird die Wasserversorgung hergestellt, Personen werden über die Drehleiter gerettet und gleichzeitig begeben sich mehrere Trupps unter Atemschutz in das Wohnhaus, um Menschenleben zu retten und die Brandbekämpfung vorzunehmen. Ein Szenario, das sich sicherlich niemand wünscht - für den Ernstfall ist man aber gut vorbereitet.

Diesen probten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Eversten, Stadtmitte und Osternburg in einem unbewohnten Haus in Eversten, welches kurz vor dem Abbruch steht. Eine große Herausforderung für die Kameraden der Oldenburger Feuerwehren, die dieses Szenario zügig abarbeiteten. „Die Übung ist sehr gut verlaufen“, resümierte Einsatzleiter und stellv. Stadtbrandmeister Mirko Mennrich. „Es gibt immer kleinere Details zu verbessern, dafür werden wir die Übung im Nachgang aufarbeiten.“ An der realistischen Einsatzübung beteiligten sich rund 25 Feuerwehrkameraden mit fünf Fahrzeugen.

 

Oldenburg, 27. August

Die Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oldenburg veranstalteten am 25. August 2018  wieder eine Übung mit Wettkampfcharakter, bei der an sechs Einsatzstellen im Stadtgebiet umfangreiche Aufgaben in der Brandbekämpfung und in der Technischen Hilfeleistung durch die Ortsfeuerwehren der Stadt Oldenburg zu bewältigen waren. Insbesondere umsichtiges und einsatztaktisch richtiges Verhalten wurden geprüft.

Als Gastteilnehmer war in diesem Jahr die Ortsfeuerwehr Wardenburg unter den übenden Wehren mit dabei.

 

Die Planung und Ausrichtung der verschiedenen Einsatzübungen führte die Ortsfeuerwehr Osternburg durch. Übungsszenarien wie z.B. ein Gefahrgutunfall auf dem Gelände des AWB mit einer vermisste Person, ein Kellerbrand mit einem simulierten Atemschutznotfall oder ein Verkehrsunfall eines Kleinbusses mit mehreren verletzen Personen gehörten zu den Einsätzen. Die Freiwillige Feuerwehr Ofenerdiek -mit Corinna Bruschke als Gruppenführerin-  hatte am Schluss die meisten Punkte gesammelt und konnte zur Schlussveranstaltung auf dem Gelände der Ortsfeuerwehr Osternburg den Siegerpokal entgegennehmen.

 

 

 

Die anhaltende Hitzeperiode und Trockenheit in diesem Sommer bereitete den Bäumen im Stadtgebiet zunehmend Probleme. Die Kapazitäten des Fachdienstes Stadtgrünpflege, waren für das Versorgen von rund 2.000 Jungbäumen nicht ausreichend. Daher wurde dieser über einen Zeitraum von 2 ½ Wochen durch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt unterstützt, um die Jungbäume zu retten.

Jede Ortsfeuerwehr (Eversten, Haarentor, Stadtmitte, Ohmstede, Ofenerdiek und Osternburg) hatte ca. 150 Jungbäume in ihrem Löschbezirk zugewiesen bekommen, die in den Abendstunden bewässert wurden.

Aber auch viele Oldenburger Gewässer mir ihren Fischen brachte die starke Hitze und der damit verbundene geringe Sauerstoffanteil im Wasser an ihre Grenzen. Deshalb wurden auch Belüftungsmaßnahmen an verschiedenen Gewässern in Oldenburg durch die Freiwillige Feuerwehr Ohmstede und Ofenerdiek durchgeführt. Ein drohendes Fischsterben konnte zum Glück abgewendet werden.